Sie sind hier: Startseite Studium Lehrveranstaltungen Wintersemester 2005/2006: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Wintersemester 2005/2006: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Herausgegeben von der Fachschaft Griechische und Lateinische Philologie

(aktualisiert am 16.10.2005)

Wichtige Termine

Seminareröffnung:

Dienstag, 25. Oktober 2005, 10 Uhr c. t. in HS XIV, anschließend bittet die Fachschaft zum beliebt gewordenen Willkommenstrunk im Großen Arbeitsraum.

Seminarfrühstück:

Montag,17. Oktober 2005, 9.30 Uhr im Walther-Kranz-Raum.

Seminarfeier: voraussichtlich

Dienstag, 6. Dezember 2005.

Aufsicht: Individuell im Geschäftszimmer zu vereinbaren! Wir appellieren wieder einmal an EureSolidarität! Alle Studierenden zwischen dem 1. und 10. Semester müssen eine Stunde pro Woche erübrigen! Außerdem bitten wir Euch, einen Aufsichtspartnerzu wählen, der Euch im Krankheitsfall vertritt.

Angebote der Fachschaft

Sprechstunde:

Einmal pro Woche eine Stunde für Wünsche, Anregungen, Beschwerden, Antworten auf EureFragen ... Sprecht die Fachschaft einfach an.

Bücherbörse:

Wiegehabt kaufen wir gerne Eure alten Bücher (Fachliteratur, besonders beliebt sind Grammatiken oder Lehrbücher), um sie zum Einkaufspreis weiterzuverkaufen.Schaut bei uns vorbei oder informiert Euch über die Aushänge, ob Ihr bei unsfündig werdet!

Kaffeebar: Teeoder Kaffee kann sich jede und jeder gerne kochen, aber wir bekommen als Gegenleistung 25 Cent! Die Kaffeekasse befindet sich im großen Arbeitsraum. Nach der Benutzung spült bitte Tassen und sonstiges Zubehör!

 

Tutorienreihe: Nichtnur für Erstsemester bieten wir eine Bibliotheksführung und weitere themenbezogene Workshops oder Exkursionen an. Achtet auf Aushänge!

Liebe Erstsemester!

Wir begrüßen Euch ganz besonders herzlich in unserenSeminaren! Hoffentlich gefällt es Euch bei uns. Wir werden alles tun, um Euch den Start so angenehm wie möglich zu machen. Zuerst: Nur keine Panik! In unseren Veranstaltungen gibt es keine "Vorabanmeldungslosverfahren", die Ihr vielleicht verpaßt haben könntet. Ihr geht in die erste Sitzung der Veranstaltungen, die Ihr besuchen wollt, und tragt Euch in die Teilnehmerliste ein.

Was Ihr besuchen solltet: Die LatinistInnen und GräzistInnen unter Euch müssen zunächst die drei bzw. zwei Veranstaltungen der Vorbereitungsstufe (Nr. 4051–56) absolvieren, bevor andere Übungen oder Seminare besucht werden können. Zu diesen Übungen gibt es Tutorien, die Euch beim Lernen für die Klausuren unterstützen sollen (Terminabsprache in einer der ersten Sitzungen). Die ByzantinistInnen und Mittel-/NeulateinerInnen können gleich medias in res

starten, also Übungen und Proseminare besuchen. Vorlesungen könnt Ihr alle schon hören, wenn die Zeit reicht!

Was wir Euch bieten:

Auf jeden Fall solltet Ihr zum Seminarfrühstück kommen, denn da lernt Ihr Eurezukünftigen Mitstreitenden kennen und könnt außerdem uns, der Fachschaft, all Eure Fragen antragen, die wir nach bestem Wissen und Gewissen beantworten werden. Daneben gibt es, wie schon gesagt, Tutorien, die von älteren Studierenden geleitet werden. Für alle Studierenden des Seminars und damit besonders auch für Euch sind die Seminareröffnung mit Sekttrinken und die Seminarfeier gute Gelegenheiten, sich umzusehen und umzuhören, daneben lerntIhr die Dozenten und Dozentinnen kennen.

Zu Beginn des Semesters wird es eine Bibliotheksführunggeben. Achtet auf die Aushänge im Seminar!

Die unter "Angebote der Fachschaft" erwähnten Einrichtungensolltet Ihr testen, v.a. die Bücherbörse könnte Euch manchen Euro ersparen!

Wichtig ist, daß Ihr Euch gegen Vorlage Eures Abiturzeugnisses, eines Paßfotos und des Nachweises über Latinum/Graecum Eure Seminarkarte ausstellen laßt, die Ihr benötigt, um die später sicher reichlich erworbenen Scheine anerkannt zu bekommen. Die Fachschaft berät Euch gerne persönlich bei Stundenplanfragen, Problemen in der Uni...

Sprechstunden

OStR i. H. Dr. Heinz-Lothar Barth:
Mo 18 (nur Vorlesungszeit), Mi 9
OStR' i. H. Dr. Beate Czapla:
Mo 11-12
Arnold Becker:
Di 12-13
Prof. Dr. Marc Laureys:
--- (Forschungsfreisemester)
Dr. habil. Emmanuelle Moser-Karagiannis:
Di 17
Dr. Karl August Neuhausen:
Di 11-12
Prof. Dr. Thomas A. Schmitz:
Mi 12-13
Dr. Sonja Schönauer:
n. V.
OStR Reimar Seibert-Kemp:
n. V.
Dr. Astrid Steiner-Weber:
Di 12-13
Prof. Dr. Erich Trapp:
Fr 11-12
Nicolas Wiater, M. A.:
Mi 14 und n. V.
Prof. em. Dr. Otto Zwierlein:
n. V.

 

Weitere wichtige Sprechstunden:
Geschäftszimmer (Frau Kohl, Tel. 73-7339):
Mo-Do 10-12, Fr 9-11
Bibliothek (Dipl.-Bibl. Rainer Hoffmann, Tel. 73-7226):
Mo-Fr 10-13
Fachschaftsrat (Bernd, Christiane, Stefan, Anna, Florian, Nadine S.):
s. Aushang

 


Arbeitskreis "Renaissance"

(N. Wiater, K. Schumacher, C. Pieper)

 

 

Der AK soll seminarunabhängig Studierenden und Doktoranden ein gemeinsames Forum bieten, um die Literatur und Kultur der Renaissance zu erschließen. Neben der Lektüre und Diskussion interessanter Texte dieser Zeit soll die Vorstellung aktueller Arbeitsprojekte der Teilnehmer Platz finden. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

 

Termin: Mittwoch, 18.15 (noch verhandelbar)

 

erstes Treffen: 26.10.2005, 18.15, Walther-Kranz-Raum

 


 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2005/2006

Klassische Philologie

 

4001
Vorlesung: Attische Beredsamkeit

(Th. A. Schmitz)

 

Ort und Zeit:

HS III, Di 12-14

 

Problemstellung:

 

Die Vorlesung möchte die Werke der zehn kanonischen attischen Redner vorstellen. Ihre Reden geben einen ungemein lebendigen und faszinierenden Einblick in die Alltagskultur, die juristischen Gewohnheiten und die Funktionsweisen des politischen Systems im Athen des 4. Jh. v. Chr.; zudem gelten sie als Stilvorbilder späterer Beredsamkeit in Griechenland. Kulturgeschichtliche und literaturwissenschaftliche Aspekte werden im Vordergrund der Behandlung stehen.

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Jeder Text der Redner kann benutzt werden; die Standardausgaben sind:

Demosthenes: Orationes

, hrsg. von S. H. Butcher und W. Rennie, 3 Bde, Oxford 1903–1931.

Isocrates: Opera omnia

, 3 Bde, hrsg. von Basil G. Mandilaras, München 2003.

Lysias: Orationes

, hrsg. von Karl Hude, Oxford 1912.

Isaeus: Orationes, hrsg. von Theodor Thalheim, Leipzig 2

1903 [Nachdruck Stuttgart 1963].

Für die kleineren Redner ist die bequemste Ausgabe:

Minor Attic Orators

, hrsg. von K. J. Maidment und J. O. Burtt, 2 Bde, Cambridge (MA) 1941-1954.

 

Sekundärliteratur:

 

Zur Einführung:

Kennedy, George A.: A New History of Classical Rhetoric

, Princeton 1994.

Pernot, Laurent: La Rhétorique dans l\'Antiquité

, Paris 2000.

Usher, Stephen: Greek Oratory. Tradition and Originality

, Oxford 1999.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme:

 

Die Vorlesung steht allen Hörern offen; Voraussetzungen werden nicht gemacht.

 

Veranstaltungsbeginn:

Nach der Seminareröffnung.

 

 

4004
Lateinische Vorlesung: Die römische Literatur des 3. und 2. Jahrhunderts v. Chr.

(D. Gall)

 

Ort und Zeit:

HS XII, Do 16-18

 

Problemstellung:

 

Im Jahre 240 v. Chr. feiert man in Rom das Ende des 1. Punischen Krieges; zu den Festveranstaltungen gehört auch die erste Bühnendarbietung einer Tragödie in römischer Sprache. Die Umsetzung aus dem Griechischen und die Inszenierung unternimmt Livius Andronicus, ein Kriegsgefangener aus der Magna Graecia

. Er gibt damit den Auftakt zu einer Entwicklung, die für die europäische Kulturgeschichte konstitutiv wird: die Genese der römischen Literatur. Im Laufe der folgenden 150 Jahre werden im lateinischen Sprachraum die meisten Gattungen der griechischen Literatur aufgegriffen und nachgebildet; Tragödie, Komödie, Epos, Geschichtsschreibung und Fachschriftstellerei entfalten sich in zunehmender formaler Perfektion und stofflicher Eigenständigkeit.

Dabei werden ursprünglich italische Formen zunehmend verdrängt, der Anspruch von Autoren und Publikum orientiert sich einerseits an den künstlerisch vollendeten griechischen Vorbildern selbst, andererseits an den Kunstmaximen, die der alexandrinische Gelehrte und Dichter Kallimachos (ca. 300-240) verbindlich gemacht hatte. Livius Andronicus übersetzt Homers Odyssee ins Lateinische, Naevius und Ennius gestalten römische Geschichte in der Form des Epos, Ennius adaptiert das Versmaß des Hexameters, Cato verfasst Prosa-Werke zur römischen Geschichte und zur agri cultura; Pacuvius und Accius verleihen in ihren Tragödien, Plautus und Terenz in ihren Komödien den im wesentlichen griechisch geprägten Vorlagen ein partiell römisches Kolorit, Lucilius entwickelt mit der Gattung der satura

ein literarisches Medium für Zeitkritik und persönliche Invektiven, Lyrik und Epigrammatik erobern als kultivierte Gelegenheitsdichtungen die römische Gesellschaft.

Die Vorlesung zeichnet den Prozess der Entstehung der römischen Literatur durch Nachahmung und konstruktive Rezeption der griechischen Literatur nach und stellt die Gattungen, Autoren, Werke und Themen der frühen und vorklassischen Epoche im Überblick und in Einzelinterpretationen vor.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende der Latinistik bzw. Klassischen Philologie, an Studierende der Literaturwissenschaft und an interessierte "Laien". Behandelte Texte werden in Original und Übersetzung vorgelegt.

 

Veranstaltungsbeginn:

20.10.2005

 

 

4011
Hauptseminar: Pindars Dichtung und ihre Rezeption

(Th. A. Schmitz)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum, Mi 9.30-12

 

Problemstellung:

 

Pindar gilt als größter Lyriker der Antike. Von seinem umfangreichen Werk sind 4 Bücher Siegeslieder (Epinikien) erhalten. Im 16. Jh. gab es eine Fülle von Nachahmungen der pindarischen Lieder sowohl in Latein als auch in der Volkssprache. Das Seminar möchte den Teilnehmern zunächst Pindar selbst nahebringen, dann diese Imitationen vorstellen.

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Pindar, Carmina cum fragmentis, hrsg. von Herwig Maehler und Bruno Snell, München 8

1987-1989.

Übersetzung: Pindar, Oden

, hrsg. und übs. von Eugen Dönt, Stuttgart 1986.

Willock, Malcolm M.: Pindar, Victory Odes. Olympians 2, 7, and 11; Nemean 4; Isthmians 3, 4, and 7

, Cambridge (Engl.) 1995.

 

Sekundärliteratur:

 

Zur Einführung:

Schmitz, Thomas A.: Pindar in der französischen Renaissance. Studien zu seiner Rezeption in Philologie, Dichtungstheorie und Dichtung

(Hypomnemata 101), Göttingen 1993.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme:

 

Abgeschlossenes Grundstudium

Diese Veranstaltung ist gleichzeitig Hauptseminar für den Studiengang mittel- und neulateinische Philologie.

 

Veranstaltungsbeginn:

Nach der Seminareröffnung

 

 

4012
Lateinisches Hauptseminar: Tacitus, Dialogus de oratoribus

(D. Gall)

 

Ort und Zeit:

Mittel- und Neulateinische Bibliothek, 3st., Do 12 s.t.-14.15

 

Problemstellung:

 

Der "Dialog über die Redner" thematisiert in ciceronischemStil und in einer dem ciceronischen Dialog verpflichteten Struktur dreihistorisch und kulturgeschichtlich bedeutende Fragen: Ist die Dichtkunst derRednertätigkeit vorzuziehen? Sind die Redner der Vergangenheit höher zuschätzen als die der Gegenwart? Wie ist der historische Wandel der eloquentia

zu erklären und zu bewerten?

Der Dialogus de oratoribus

ist damit nicht nur ein literarisch facettenreicher undreizvoller Prosatext, sondern auch eine wichtige Quelle für Tacitus\' Verständnisvon Literatur und Rhetorik und für seine Einstellung zur Entwicklung desrömischen Staates in der Zeit nach Augustus.

Neben die engere Textanalyse treten in der gemeinsamen Arbeitim Seminar die Beschäftigung mit römischer Rhetorik, der vergleichende Blickauf Cicero, De oratore und die Auseinandersetzung mit Forschungsfragen, u.a.zur Zeit von Abfassung und Veröffentlichung, zum historischen Hintergrund undder historischen Authentizität der Dialogeinkleidung, zur Komposition, zurFrage der Unvollständigkeit und zur Überlieferungsgeschichte des Textes.Ausgewählte Studien der Forschungsliteratur werden in einem "Reader" als Kopiervorlagezur Verfügung gestellt.

 

Text:

 

Tacitus, Opera minora, rec. M. Winterbottom & R. M. Ogilvie, Oxford 1975.

 

Kommentar:

 

A. Gudermann, 2. Auflage 1914; R. Güngerich, 1980.

 

Voraussetzung für den Scheinerwerb:

 

Mitarbeit im Seminar, vorbereitende Lektüre des Textes und ausgewählter Forschungspositionen (s. Reader), kurzes Referat (höchstens 30 Min.) mit Thesenpapier und anschließender Diskussionsleitung, Hausarbeit.

 

Veranstaltungsbeginn:

20.10.2005

 

 

4015
Lateinisches fachdidaktisches Seminar II

(R. Seibert-Kemp)

 

Ort und Zeit:

HS XIII, Do 18-20

 

Problemstellung:

 

Das Seminar befaßt sich mit Grundfragen des Lateinunterrichts in der Lektürephase: Themen-/ Autorenlektüre, Übergangslektüre, ganzheitliche Texterschließung, Interpretation, Aufbau einer Lektürestunde, Veranschaulichung, handlungsorientierterLektüreunter­richt, Lernerfolgsüberprüfungen. Die theoretische Beschäftigung mit Fragestellungen des Lektüreunterrichts soll durch die praktische Erprobung im Seminar ergänzt werden.

 

Sekundärliteratur:

 

Es wird vorausgesetzt, daß jede/r Teilnehmer/in die NRW-Richtlinien Latein besitzt: Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (Hg.), Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen: Latein (Frechen: Ritterbach, 1999), ISBN 3893146164.

Weitere Literatur wird im Seminar genannt und z. T. als Kopie ausgegeben.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme:

 

Bestandene Zwischenprüfung und Teilnahme am Seminar Fachdidaktik I im vorangegangenen Sommersemester.

 

Bedingungen für einen Leistungsnachweis:

 

Regelmäßige Teilnahme an und aktive Mitarbeit (einschließlich der Übernahme kleinerer Arbeitsaufträge) in den beiden Seminaren Fachdidaktik I und II. Im Wintersemester (Fachdidaktik II) Referat und Leitung einer simulierten Unterrichtsstundeund schriftliche Ausarbeitung unter Einbeziehung der Diskussion im Seminar.

 

Weitere Anmerkung:

 

Eintragung in Teilnehmerliste vor Beginn des Semesters erforderlich (ab sofort im Geschäftszimmer).

 

Veranstaltungsbeginn:

27.10.2005

 

 

4017
Griechisches Proseminar: Homer, Odyssee

 (N. Wiater)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Mi 16-18

 

Problemstellung:

 

U. HölschersBeschreibung der Odyssee als "Epos zwischen Märchen und Roman"könnteden Eindruck, den das Werk auf seinen Leser macht, kaum treffenderbeschreiben.Wer die Odyssee aufschlägt, findet sich vom ersten Moment anentführt in einewunderbare Welt listiger Krieger und grausamer Schurken,märchenhafter Landschaften,bezaubernder Göttinnen und mitreißender Abenteuer.Er begleitet Odysseus zu Polyphemund in die Unterwelt, wird Zeuge, wie Kirke Odysseus\'Gefährten in Schweineverwandelt und darf miterleben, wie Odysseus unerkannt in die Heimatzurückkehrtund seine alte Position als Herrscher von Ithaka wiedererobert. ImProseminarwollen wir dieses Werk gemeinsam unter verschiedenen Aspekten derForschungerschließen. Mit der „Oral Poetry“ werdenwir uns ebenso befassen, wie mitIrene DeJongs narratologischer Analyse, Hölschersinteressanter Studie über dieGemeinsamkeiten zwischen Odyssee und den „Geschichten austausendundeinerNacht“, der antiken Homerexegese und -kritik, der Neoanalyseund vielem mehr.Da es hier um eine inhaltliche Erschließung des Werkes geht,kann die Diskussionweitgehend auf der Grundlage des deutschen Textes erfolgen, sodaß auch alleInteressierten benachbarter Fächer (bes. natürlichder Latinistik: was wäreVergil ohne Homer?) herzlich zur Teilnahme eingeladen sind.

 

Bedingungfür den Scheinerwerb ist ein Kurzreferat (max. 15 Min.) undeine darauf aufbauendeHausarbeit (max. 15 Seiten).

 

Zusätzlich zumProseminar wird fakultativ eine Lektüreübung (60Min.) angeboten, um das Eposauch sprachlich zu erschließen. Der Termin wird mit denInteressenten in derersten Sitzung abgesprochen.

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Homer,Odyssee, hrsg. von Peter von der Mühll. Stuttgart/ Leipzig 3.Aufl. 1984.

 

DeutscheÜbersetzungen:

Homer,Die Odyssee, übers. von Wolfgang Schadewaldt. Hamburg 1995(Prosaübertragung).

Homer, Odyssee,übers. von Roland Hampe. Stuttgart 1995(Versübersetzung).

 

Sekundärliteratur:

 

Kommentar:

AlfredHeubeck u.a., A Commentary on Homers Odyssee.

Bd.1-3. Oxford 1988-1992.

WeitereLiteratur wird in den Sitzungen bekanntgegeben, bis dahin gilt: LHL:LieberHomer Lesen.

 

Voraussetzungenfür dieTeilnahme:

 

Voraussetzung fürdie Teilnahme am Proseminar ist die Lektüre der Odyssee in Ganzschrift

auf Deutsch (natürlich gerne auch auf Griechisch).

Voraussetzung fürdie Teilnahme an der Lektüreübung sindGriechischkenntnisse im Umfang desGraecums, Erfahrungen mit der griechischen epischen Kunstspracheschadennichts, sind aber nicht notwendig.

 

Veranstaltungsbeginn:

19.10.2005

 

 

4019
Lateinisches Proseminar: Augustinus,De civitate Dei,Bücher I und II
 

(H.-L.Barth)

 

Ort und Zeit:

HSXII, Do 14-16

 

Problemstellung:

 

"Decivitate Dei" ist eine der bedeutendsten Schriften des Augustinus undeines derwirkmächtigsten Werke des Abendlandes überhaupt. Wirwollen uns mit seinempolitisch-religiösen Umfeld beschäftigen, seineQuellen kennenlernen, die 22Bücher in das Gesamtwerk des Kirchenvaters einordnen und einenBlick auf dieRezeptionsgeschichte werfen. Vor allem solche Ausschnitte sollenintensivgelesen und philologisch untersucht werden, in denen der Autor sich mitderheidnischen Literatur, wie z.B. den Werken des Historikers Sallust,auseinandersetzt. Zusätzlich bietet das Proseminarnatürlich die allgemeinePropädeutik, die für eine wissenschaftliche Arbeit inder lateinischen PhilologieVoraussetzung ist.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Dombart - Kalb, Corpus Christianorum XLVII (1955)

 

Augustine,De Civitate Dei (The City of God), Books I & II, Edited withIntroduction,Translation and Commentary by P. G. Walsh, Oxford 2005 (Der Text istGrundlage der Übungund wird zur Anschaffung empfohlen.

)

 

WeitererKommentar: Norbert Jacoby, Philologischer Kommentarzu Augustinus, De civitateDei,

BuchI (Mit Hinweisen zu Sprache und Stil), Frankf./M. 2004.

 

Sekundärliteratur:

 

Zum Autor:

Therese Fuhrer, Augustinus, Darmstadt 2004

Eine knappeÜbersicht über Leben und Werk des Augustinus sowiewertvolles weiteres Material, auch Literaturangaben und Bilder, findetman aufder „Homepage“ des Kirchenlehrers:www.augustinus.de.

 

Zum Werk:Gerard J. P. O\'Daly, Art. Civitate dei (De-)

, in:Augustinus-Lexikon I/1994, 969-1010 (mit ausführlichenLiteraturhinweisen)

Christoph Horn (Hrsg.), Decivitate dei, Berlin 1997, dort v. a. derBeitrag von Karla Pollmann, Augustins Transformation der traditionellenrömischen Staats- und Geschichtsauffassung (Buch I-V), 25-40.

Eine ganz knappeÜbersicht zur Einordnung des Werkes in diechristlich-apologetische Thematik sowie zu seinem Inhalt findet man in:MichaelFiedrowicz, Apologie im frühen Christentum: die Kontroverse umden christlichenWahrheitsanspruch in den ersten Jahrhunderten, Paderborn 2000, 138-141.

 

Voraussetzungenfür dieTeilnahme:

 

Wenn ein Proseminarscheinerworben werden soll: AbgeschlosseneVorbereitungsstufe

 

Voraussetzungenfür einenqualifizierten Schein:

 

Regelmäßigeund aktive Mitarbeit, Anfertigung eines 8-12 Seitenumfassenden erweiterten Stundenprotokolls oder eines Referates, in derRegel inden sich anschließenden Semesterferien.

 

Veranstaltungsbeginn:

Nachder Seminareröffnung.

 

 

4022
Kolloquium 
(

O.Zwierlein)

 

Ortund Zeit:

n.V.

 

 

4026
GriechischeStilübungen, Oberstufe

 (B. Czapla)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Di 10-12

 

Problemstellung:

 

Übersetzungdeutscher Texte ins Griechische zur Wiederholung und Vertiefung derSyntax.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Texte werden zurVerfügung gestellt.


Sekundärliteratur:

 

Menge, Hermann/Thierfelder, Andreas/Wiesner, Jürgen: Repetitoriumder griechischen Syntax,Darmstadt 10

1999.

 

Voraussetzungenfür dieTeilnahme:

 

ErfolgreicherAbschluß der Stilübungen Unterstufe.

 

Veranstaltungsbeginn:

Nachder Seminareröffnung

 

 

4027
LateinischeStilübungen, Oberstufe
 

(H.-L.Barth)

 

Ort und Zeit:

HSIII, Mo16-18

 

Problemstellung:

 

Übersetzunganspruchsvollerer deutscher Texte ins Lateinische.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Texte werden zurVerfügung gestellt. Der erste Text kann ab Beginn desSemesters im Geschäftszimmer abgeholt werden.

 

Sekundärliteratur:

 

Alter oder neuer "Menge".Weitere Literatur wird in der Übungbekanntgegeben.

 

Voraussetzungenfür dieTeilnahme:

 

BestandeneStilübungen der Unterstufe.

 

Bedingungenfür einenqualifizierten Schein:

 

Regelmäßigeund aktive Mitarbeit, Bestehen der Abschlußklausur.

 

Veranstaltungsbeginn:

24.10.2005.

 

 

4029
GriechischeStilübungen, Unterstufe

 (N. Wiater)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Fr 11-13

 

Problemstellung:

 

Nachdem dieGrammatikübung im Rahmen des Möglichen dieFormenbildung des Griechischenauffrischen sollte, werden wir uns in den StilübungenUnterstufe mit einfachenzusammenhängenden Texten und Phänomenen der Syntaxbefassen, die wir auf derGrundlage von

Adolf Kaegi,Griechisches Übungsbuch zu Kaegiskurzge­faßter griechischer Schulgrammatik: 1.und 2. Teil in einem Band. 4. Aufl. neu bearb. von Ed. Bornemann.Frankfurt 1947

erarbeitenund vertiefen wollen. (Kopiervorlage wird zu Beginn des Semesters bereitgestellt.)

Abschluß: Klausur

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Übungstexte werden zur Verfügung gestellt.

 

Sekundärliteratur:

 

Hans Zinsmeister,Griechische Laut- und Formenlehre. Heidelberg 1990.

EduardBornemann/ Ernst Risch, Griechische Grammatik. Frankfurt/ M. 2. Aufl.1978.

 

Voraussetzungenfürdie Teilnahme:

 

Erfolgreiche Teilnahme an der griechischen Grammatikübung.

 

Bedingungen für einenqualifizierten Schein:

 

Regelmäßige und aktive Mitarbeit, Bestehen derAbschlußklausur.

 

Veranstaltungsbeginn:

21.10.2005.

 

 

4030
LateinischeStilübungen, Unterstufe 

(B.Czapla)

 

Ort und Zeit:

HSIV, Do 9-11


Problemstellung:

 

Wiederholungund Vertiefung der Syntax des einfachen Satzes (Kasuslehre, Kongruenz,Infinitiv, Partizip) anhand von Übersetzungen deutscherSätze ins Lateinische.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Texte werden zur Verfügung gestellt.

 

Sekundärliteratur:

 

H. Rubenbauer/J. B.Hofmann/R. Heine: Lateinische Grammatik,Bamberg/München 10

1977.

 

Voraussetzungen fürdie Teilnahme:

 

Erfolgreicher Abschluß der Vorbereitungsstufe.

 

Bedingungen für einenqualifizierten Schein:

 

Bestehen der Klausuren.

 

Veranstaltungsbeginn:

20.10.2005.

 

 

4032
Griechische Lektüreübung: Euripides, Iphigenie aufTauris
 

(B. Czapla)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum, Do 14.00 s.t.-16.15

 

Problemstellung:

 

Goethes Iphigenieauf Tauris

kann wohl als einklassisches Drama der deutschen Literatur parexcellence gelten. Mit Euripides Bearbeitung des gleichen Stoffes sindwir inder glücklichen Lage, auch den entsprechenden griechischenKlassiker zu besitzen.Die 3-stündige Übung (3 x 45 min) soll nun in derWeise organisiert werden, daßetwa 2/3 der Lektüre des Originaltextes und 1/3 derInterpretation und demVergleich mit Goethe gewidmet werden. Natürlich ist esmöglich, nur den einenoder den anderen Teil zu besuchen. Bei der Interpretation werden wirdannzusätzlich eine Übersetzung zugrunde legen.

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Text: Euripides:Iphigenia in Tauris, hg. von David Sansone, Leipzig 1981.

Übersetzung:Euripides: Iphigenie bei den Taurern, übers. von J. C. Donner,Stuttgart (Reclam)1986 (2,40 €).

 

Sekundärliteratur:

 

Wird in den ersten Sitzungenbekannt gegeben.

 

Voraussetzungen fürdie Teilnahme:

 

Für dieLektüre des Originaltextes: Griechischkenntnisse mindestens imUmfang des Graecums.

 

Bedingungenfür einenqualifizierten Schein:

 

Studentender klassischen Philologie können beiregelmäßiger aktiver Teilnahme nur einenSchein "Lektüreübung" erwerben. Studenten aus anderenFächern wahlweise „Übung“oder „Proseminar“ (Anerkennung am jeweiligenSeminar vorausgesetzt).

 

Veranstaltungsbeginn:

20.10.2005.

 

 

4034
LateinischeLektüreübung: Cicero - Ovid

 (B. Czapla)

 

Ort und Zeit:

HSXIV, Mo 9-11


Problemstellung:

 

Lektüreausgewählter Passagen aus Cicero und Ovid zur Vorbereitung aufdie Zwischenprüfung. Aus dem umfangreichen Werk Ciceros werdenwir uns die RedePro Roscio Amerino

vornehmen, von Ovid Stücke aus den Metamorphosen.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

M. Tullius Cicero: Oratiopro Sex. Roscio Amerino, hg. von HelmutKasten, Leipzig 1968.

P. Publius Ovidius:Metamorphoses, hg. von Willamm S. Anderson, Leipzig 1985.


Sekundärliteratur:

 

Wird in den ersten Sitzungenbekannt gegeben.

 

Voraussetzungen fürdie Teilnahme:

 

Erfolgreich abgeschlossene Vorbereitungsstufe.

 

Bedingungen für einenqualifizierten Schein:

 

Regelmäßige und aktive Mitarbeit, Bestehen derAbschlußklausur.

 

Veranstaltungsbeginn:

24.10.2005.

 

 

4036
LateinischeLektüreübung:
Plinius,Epistulae 

(D. Gall)

 

Ortund Zeit: Mittel-und Neulateinische Bibliothek,

Mo 14.30-16

 

Problemstellung:

 

Wie lebte man in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr.in Rom? Wie auf dem Land? Was las man - und wie? Wie vollzogen sichpolitischeKarrieren? Was erwartete man von einem guten Redner? einem gutenSchriftsteller? Und welche Ansprüche an Moral und Bildungfanden allgemeinAnerkennung? Wie war mit der wachsenden Gemeinde der Christen zuverfahren? Undwas ereignete sich an jenem denkwürdigen Tag, an der der Vesuvausbrach?

Dies und vieles andere thematisieren die Briefe des C. PliniusCaecilius Secundus, als "offene Briefe" von vornherein für eingrößeres Publikumbestimmt und stilisiert. Zeitkritik, Witz, ein lebendiges Interesse ankulturellen Prozessen, aber auch die Notwendigkeiten eines politischaktivenLebens und der Verantwortung für die Familie prägendiese meist kurzen Texteund machen sie zur anregenden und informativen Lektüre.

Ausgewählte Briefe oder Briefausschnitte werden in einem"Reader" alsKopiervorlage zur Verfügung gestellt und gemeinsamübersetzt und interpretiert.Dabei sollen auch die Gattungsmerkmale antiker Briefliteraturerarbeitet unddie zentralen rhetorischen Mittel antiker Literatur überhauptexemplifiziertwerden. Ein Ausblick richtet sich auf das Weiterwirken antikerBriefliteraturin Mittelalter und früher Neuzeit.

 

Veranstaltungsbeginn:

24.10.2005.

 

 

4042
Übung: Basiswissengriechische Kultur
 

(Th.A. Schmitz)

 

Ortund Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Di 16-18

 

Problemstellung:

 

Die Übung wird sichbemühen, einen Überblick über alle Aspektedergriechischen Kultur zu geben. Im Vordergrund werden die Elementestehen, derenKenntnis in Examina (Zwischenprüfung,Magisterprüfung, Staatsexamen) verlangtwerden. Behandelt werden sollen folgende Bereiche: Literaturgeschichte,Philosophiegeschichte, Mythologie, Rhetorik, Geschichte,Überlieferungsgeschichte.


Sekundärliteratur:

 

Zur Einführung: Einführungin die griechische Philologie

,hrsg.von Heinz-Günther Nesselrath, Stuttgart 1997.


Voraussetzungenfür die Teilnahme:

 

Die Teilnahmesteht allen Interessierten offen; Voraussetzungen werden keine gemacht(auch keine Sprachkenntnisse!).

 

 

4045

Übung zur Technikdes Übersetzens aus dem Lateinischenins Deutsche (Lateinischer Klausurenkurs) 

(H.-L.Barth)

 

Ortund Zeit:

HSXII, Mi 18 s.t.-20.15

 

Problemstellung:

 

Abwechselnd Übersetzung antiker lateinischer Prosa- undDichtertexte.Ausführliche Besprechung der Klausurtexte und der Zusatzfragenin der sichjeweils anschließenden Sitzung.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Texte werden als Klausuren ausgeteilt.

 

Sekundärliteratur:

 

Wird bei der Besprechung der Klausuren bekanntgegeben.

 

Voraussetzungen fürdie Teilnahme:

 

Diese Übung ist für Examenskandidaten bzw. sprachlichschonFortgeschrittene gedacht.

 

Bedingungen für einenqualifizierten Schein:

 

Mindestens die Hälfte der vorgelegten Klausuren mußbestandensein, wenn der für das Hauptstudium (Lehramt) obligatorischezweiteQualifizierte Studiennachweis in dieser Übung erworben werdensoll.

 

Veranstaltungsbeginn:

nach der Seminareröffnung

 

 

0895
LateinischeLektüreübung: Lactantius
,Divinae institutiones 

(G. Schöllgen mitA.Weckwerth)

 

Ortund Zeit: Franz-Joseph-Dölger-Institut,Lennéstr. 41

,Do 16-18

 

Problemstellung:

 

Caecilius Firmianus Lactantius war nach Hieronymus einSchüler des Arnobius und wurde von Kaiser Diokletian zwischen290 und 300 alsRhetoriklehrer nach Nikomedien berufen. Nach Beginn dergroßen Christenverfolgunglegte er als Christ sein Amt nieder und wurde später vonKaiser Konstantin zumErzieher seines Sohnes Crispus nach Trier berufen, wo er wohl gegen 325starb.

 

Im Rahmen dieser Übung sollen ausgewählte PassagenseinesHauptwerkes, den 7 Büchern umfassenden divinaeinstitutiones, präziseübersetzt und erläutert werden. Hierbei handelt essich um eine apologetische Schrift, in der er die Irrtümer undUnstimmigkeitender paganen Religion und Philosophie aufzeigen, die häufig vonheidnischerSeite gegen das Christentum erhobenen Vorwürfeentkräften und den christlichenGlauben als den einzig wahren erweisen will. Ein Ziel dieserÜbung wird essein, die hierbei angewandte Methodik und Argumentationstechnik anhandeinigerBeispiele zu untersuchen. Darüber hinaus sind die divinaeinstitutiones einehochinteressante Quelle für die geistigeAuseinandersetzung zwischen Christen- und Heidentum und derenunterschiedlichenVorstellungswelten und Mentalitäten am Vorabend derKonstantinischen Wende. ImVordergrund soll die Beschäftigung des Laktanz mit dem paganenPolytheismus undder antiken Philosophie stehen. Laktanz schreibt ein sehr gut lesbares,klaresLatein, das vollkommen an Cicero orientiert ist, so daß dieHumanisten ihmzurecht den Beinamen CiceroChristianus

gegeben haben. Somit eignet sich diese Übung auch füralle, die - vielleichtzum ersten Mal - einen christlichen lateinischen Autor lesenmöchten, ohnejedoch auf die sprachliche Eleganz Ciceros verzichten zu wollen.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Die Texte werden denTeilnehmern in Kopie zur Verfügung gestellt.


EinführendeSekundärliteratur:

 

M. v. Albrecht,Geschichte der römischen Literatur (München 2

1994),Bd. 2, 1263-1276.

H. v. Campenhausen,Lateinische Kirchenväter (Stuttgart 6

1986),57-76.


Veranstaltungsbeginn:

Inder ersten Semesterwoche!

 

 

Veranstaltungen derVorbereitungsstufe

 

4051
GriechischeVorbereitungsstufe: Grammatik 

(Th.A. Schmitz)

 

Ort und Zeit:

Mittel-und Neulateinische Bibliothek,Di 18-20

 

Problemstellung:

 

Wiederholungund Vertiefung der Formenlehre und grundlegender Phänomene derSyntax.

 

Sekundärliteratur:

 

Menge,Hermann/Thierfelder, Andreas/Wiesner, Jürgen: Repetitoriumder griechischenSyntax, Darmstadt 10

1999.

Hans Zinsmeister: Laut- undFormenlehre

,München 1954 (Nachdruck Heidelberg 1990).

 

Voraussetzungenfürdie Teilnahme:

 

Graecum, Klausur amEnde des Semesters.

 

Veranstaltungsbeginn:

 

Nach der Seminareröffnung.

 

 

4052
GriechischeVorbereitungsstufe: Lektüre(Lysias)

  (B. Czapla)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Mo 14-16

 

Problemstellung:

 

Lysias ist sprachlicheines der erklärten Vorbilder für attischen Stil,seine Sprache daher auch fürweniger Geübte erfaßbar. Von seinen Reden sollen vorallem die 1. behandelt werden,eine Verteidigungsrede in einem Mordfall, sowie die 24., in der es ineinemkonkreten Fall um die offensichtlich zeitlos aktuelle Frage geht, obeinemBehinderten eine finanzielle Unterstützung vom Staat zugewähren ist.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Lysias: Orationes, hg. vonCarolus Hude, Oxford 1912 (häufigernachdruckt).

 

Sekundärliteratur:

 

Wird in den ersten Sitzungen bekannt gegeben.

 

Voraussetzungen fürdie Teilnahme:

 

Graecum oder entsprechende Griechischkenntnisse.

 

Bedingungen für einenqualifizierten Schein:

 

Regelmäßige und aktive Teilnahme, Bestehen derAbschlußklausur

 

Veranstaltungsbeginn:

24.10.2005.

 

 

4054
LateinischeVorbereitungsstufe: Grammatik
  

(B.Czapla)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Di 14-16


Problemstellung:

 

Vermittlung grundlegenderGrammatikkenntnisse (bes. Formenlehre) anhandvon einfachen Übersetzungen vom Deutschen ins Lateinische.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Texte werden zurVerfügung gestellt.

 

Sekundärliteratur:

 

L. Stock: LangenscheidtLern- und Übungsgrammatik Latein,Berlin/München 2003.

 

Voraussetzungenfür die Teilnahme:

 

Latinum oder entsprechendeLateinkenntnisse.

 

Bedingungenfür einen qualifizierten Schein:

 

Regelmäßigeund aktive Teilnahme, Bestehen der Abschlußklausur.

 

Veranstaltungsbeginn:

Nachder Seminareröffnung.

 

 

4055
LateinischeVorbereitungsstufe: Lektüre

  (C. Pieper)

 

Ort und Zeit:

Mittel-und Neulateinische Bibliothek, Mi. 9-11

 

Problemstellung:

 

Wir werden uns bemühen, Passagen aus Caesars Schrift über den Krieg in Gallien möglichst präzise zu übersetzen. Vielen wird der Text aus ihrer Schulzeit in (leidvoller??) Erinnerung sein. Doch wenn man - wie in der Übung angestrebt - längere Partien am Stück liest, merkt man, wie genau Caesar seinen Bericht nach rhetorischen Gesichtspunkten gestaltet hat. Der Text ist dann nicht nur eine langweilige und floskelhafte Abwicklung von Schlachten mit vorhersagbarem Ausgang, sondern kann einigermaßen spannende Einblicke in die römische Politik der späten Republik verschaffen.

In der Übung wird besonderer Wert auf die Übersetzung und sprachliche Kommentierung des Textes gelegt. Daneben wird ein erster Einblick in das Studium unseres Faches geboten. Wichtige Hilfsmittel (Lexika, Nachschlagewerke, Literaturgeschichten, Einführungen) werden vorgestellt und grundlegende Methoden erläutert.

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Für die ersten Sitzungen werden die Texte im Kopie zur Verfügung gestellt. Wer sich selbst einen Caesartext kaufen möchte, sollte darauf achten, eine kritische Ausgabe zu erstehen (am kostengünstigsten wohl die aktuelle des K.G. Saur-Verlags: C. Iulii Caesaris Commentarii rerum gestarum. Vol. I: Bellum Gallicum. Hg. v. Wolfgang Hering. München 2

1997; als Paperback-Ausgabe z. Zt. EUR 19,80).

Die wichtigsten Kommentare, die bei der häuslichen Vorbereitung helfen können, werden während der ersten Sitzung vorgestellt.

 

Bedingungen für einen qualifizierten Schein:

 

Neben der regelmäßigen Anwesenheit und Mitarbeit während der Sitzungen ist eine Abschlußklausur zu bestehen.

 

Veranstaltungsbeginn:Nach der Seminareröffnung.

 

4056
LateinischeVorbereitungsstufe: Metrik

 (D. Gall)

 

Ort und Zeit:

Mittel-und NeulateinischeBibliothek, Mo. 11-13

 

Veranstaltungsbeginn:24.10.2005.

 

Byzantinistik

 

4081
Vorlesung:Geschichte der Palaiologenzeit 

(E.Trapp)

 

Ortund Zeit:

Walther-Kranz-Raum,Do 9-11

 

Problemstellung:

 

Überblicküber diebyzantinische Geschichte von 1259-1461.

 

Sekundärliteratur:

 

D.Nicol, The Last Centuries of Byzantium.

2.Aufl., London 1993.

 

 

4082
Hauptseminar: ByzantinischePrivaturkunden 

(E.Trapp)

 

Ortund Zeit: Walther-Kranz-Raum,Fr9-11

 

 

Problemstellung:

 

Lektüreausgewählter Texte, besonders ausEditionen der Athosurkunden.

 

Voraussetzungenfür die Teilnahme:

 

Gute Griechischkenntnisse.

 

 

4083

Proseminar: JohannesMoschos 

(E.Trapp)


Ortund Zeit:

Walther-Kranz-Raum, Do 11-13

 

Problemstellung:

 

Lektüreausgewählter Textpartien.

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Patrologia Graeca87,2851-3112.


Voraussetzungenfür die Teilnahme:

 

Gute Griechischkenntnisse.

 

 

4084
Übung zurmittelgriechischen Lexikographie
 

(E. Trapp)

 

Ortund Zeit:Walther-Kranz-Raum, Mo 11.00s.t.-13.15

(3st.)

 

Problemstellung:

 

Die praktische Arbeitam „Lexikon zur byzantinischenGräzität“ (Übersetzung, Anordnung,Auffindungvon Textzitaten, Kontinuität des Wortschatzes vom Alt- zumNeugriechischen,Herkunft der Wörter).

 

Sekundärliteratur:

 

E. Trapp u. a., Lexikon zurbyzantinischenGräzität, Wien 1994ff.

 

Voraussetzungenfür die Teilnahme:

 

sehr gute Kenntnisse desAltgriechischen, wünschenswertsind Kenntnisse des Neugriechischen.

 

 

Neugriechisch

 

4091

Einführungin dieneugriechischeSprache I 

(E.Moser-Karagiannis)

 

Ort und Zeit:

NeugriechischeBibliothek des Seminars für Griechischeund Lateinische Philologie (Zimmer 3.092),

Di 14 s.t.-15.30

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, Teil 1, L.ReichertVerlag, Wiesbaden, 5. Auflage 1993

.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, Grundwortschatz,Grundgrammatik

, L. ReichertVerlag, Wiesbaden, 2. Auflage 1986.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, C-60 Kassette zu Teil 1

.

 

Veranstaltungsbeginn:

25.10.2005

 

 

4092
Einführung in dieneugriechischeSprache II
 

(E.Moser-Karagiannis)

 

Ort und Zeit:

NeugriechischeBibliothek des Seminars für Griechische und LateinischePhilologie,Mi 9.30 s.t.-11

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, Teil 1, L.ReichertVerlag, Wiesbaden, 5. Auflage 1993

.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, Grundwortschatz,Grundgrammatik

, L. ReichertVerlag, Wiesbaden, 2. Auflage 1986.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, C-60 Kassette zu Teil 1

.

 

Veranstaltungsbeginn:

26.10.2005

 

 

4093
Einführungin die neugriechische SpracheIII
 

(E. Moser-Karagiannis)

 

Ort und Zeit:

NeugriechischeBibliothek des Seminars für Griechische und LateinischePhilologie,Mi 11 s.t.-12.30

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, Teil 1, L.ReichertVerlag, Wiesbaden, 5. Auflage 1993

.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer

, Teil 2, L.ReichertVerlag, Wiesbaden, 4. Auflage, 1991.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, Grundwortschatz,Grundgrammatik

, L. ReichertVerlag, Wiesbaden, 2. Auflage 1986.

Hans und NikiEideneier Neugriechisch istgar nicht so schwer, C-60 Kassette zu Teil 1 undC-60 Kassette zu Teil 2

.

 

Veranstaltungsbeginn:

26.10.2005

 

 

4094

 

NeugriechischeLiteratur 

(E.Moser-Karagiannis)

 

Ort und Zeit: 

NeugriechischeBibliothek des Seminars für Griechische und LateinischePhilologie,Di 15.30 s.t.-17

 

EmpfohleneTextausgabe:

 

Texte werden verteilt.

 

Voraussetzungen fürdie Teilnahme:

 

Die griechische Sprache gut beherrschen

 

Sonstiges:

 

Die Kurse sind in der griechischen Sprache

 

Veranstaltungsbeginn:

25.10.2005

 

 

Mittel- und NeulateinischePhilologie

 

4601
Vorlesung:Geschichte, Kultur und Literatur Englands des 16. Jahrhunderts: VonMorus bisMarlowe
 

(U.Baumann)

 

Ort und Zeit:

HSXVII, Mi 9-11

 

Problemstellung:

 

Diese Vorlesung versuchtals allgemeine Einführung in die Geschichte, Kultur undLiteratur Englandszunächst grundlegende Informationen zur historischen undkulturellenEntwicklung zu vermitteln, die jeweils anhand exemplarischerTextanalysenkonkretisiert werden. Die Entwicklung und AusdifferenzierungliterarischerGattungen steht dann im zweiten Teil der Vorlesung im Mittelpunkt, dieaufdiese Weise anhand repräsentativer Beispiele u.a. Kenntnisseüber das höfischeGame of Love bis zur Sonettmode der 90er Jahre des Jahrhunderts,über dieInterludien der frühen Tudorzeit bis zu den Dramen ChristopherMarlowesvermittelt.

 

Veranstaltungsbeginn:

ErsteSemesterwoche.

 

 

4436
Hauptseminar: Latein undromanische Sprachen 

(Chr.Schmitt)

 

Ort und Zeit:

Übungsraumdes Romanischen Seminars, Di 16-18

 

Problemstellung:

 

Gegenstanddes für Romanisten wie Mittellateiner und KlassischePhilologen gleichermaßengeeigneten Hauptseminars sind die linguistisch begründeteEpochengliederung desLateins und der Beitrag der verschiedenen chronologischenVarietäten desLateins zur Ausbildung der westeuropäischen Kulturen undSprachen.

Dabei soll gezeigt werden, wie sichdas Latein selbst vom klassischen über das nachklassische zumMittellatein aufallen sprachlichen Ebenen weiterentwickelte, wie sich die Grammatik unddie lexikalischeWortbildung des Neulateins erklären, das bisher von derForschung völligvernachlässigt worden ist.

Ferner bilden die Beiträge derverschiedenen chronologischen Varietäten zu den romanischenFachsprachen wieauch zur englischen und deutschen Wissenschaftssprache einenArbeitsschwerpunkt, wobei insbesondere die Ausbildung der medizinischenund dermathematischen Sektorialsprache erforscht werden soll.

Auch soll die Entstehung derEuromorpheme primär der romanischen Sprachen abgehandelt undihre Bedeutung fürdie modernen Nationalsprachen dargestellt werden.

 

Sekundärliteratur:

 

Pflichtlektüre

 

(fürStudierende der lateinischen Philologie):

 

Mohrmann,Christine (1955), Latinvulgaire, latin des chrétiens, latinmédiéval

,Paris.

Müller, Roman (2001), Sprachbewußtseinund Sprachvariation im lateinischen Schrifttum der Antike

,München.

Rohlfs, Gerhard (1971), RomanischeSprachgeographie. Geschichte und Grundlagen, Aspekte und Probleme, mitdemVersuch eines Sprachatlas der romanischen Sprachen

,München.

Stotz, Peter (2000), Handbuchzur lateinischen Sprache des Mittelalters

,Bd. II, Bedeutungswandel undWortbildung, München.

 

(für Studierende der romanischenPhilologie(n)):

 

Munske, Horst Haider/Kirkness, Alan(1996, edd.), Eurolatein. Dasgriechische und lateinische Erbe in den europäischenSprachen

, Tübingen.

Schmitt, Christian (²2000), "Lateinund westeuropäische Sprachen", in: Besch, Werner(e.a.), Sprachgeschichte.Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung

,Berlin/New York, Bd. II, 1061-1084.

Wandruszka, Mario (1990), Dieeuropäische Sprachengemeinschaft:Deutsch-Französisch-Englisch-Italienisch-Spanisch im Vergleich

,Tübingen.

Wolff, Philippe (1971), Sprachen,die wir sprechen. Ihre Entstehung aus dem Lateinischen und Germanischen

[...], München.

 

Voraussetzung für dieTeilnahme:

 

Zwischenprüfung.

 

 

4104
Proseminar: Franz XaverTrips, Scaena Batavica
 

(A.Steiner-Weber mit A.Becker)

 

Ortund Zeit:

Mittel- und Neulateinische Bibliothek,Di 10-12

 

Problemstellung:

 

Lektüre undBesprechung der 1679 vollendeten Geschichtsdichtung, in derTrips den Niederländisch-FranzösischenKrieg aus der jeweiligen Sicht derpolitischen Akteure darstellt.

 

EmpfohleneTextausgaben:

 

Texte werden in deneinzelnen Sitzungen gestellt.

 

Sekundärliteratur:

 

Karl Otto Conrady, LateinischeDichtungstradition und deutsche Lyrikdes 17. Jahrhunderts, Bonn 1962.Zu Trips\' Biographie: Hermann Krüssel, DieElegie \'Querela et suspirium urbis Bonnae\' desFranz Xaver Trips (1676),in: Bonna solum felix ...,

Bonn 2003, 127–173.

 

Bedingungen für einenqualifizierten Schein:

 

RegelmäßigeVorbereitung und Mitarbeit.

 

 

4105
Übung:Aktuelle Themen der Neulateinischen Philologie
 

(K. A. Neuhausen)

 

Ort und Zeit:

Walther-Kranz-Raum, Di 18-21

 

Problemstellung:

 

Die Übung soll das Programm zweier bekannter Veranstaltungenverbinden: Aktuelle Themen der Neulateinischen Philologie sowie diefreielateinische Komposition. Dementsprechend werden die Sitzungen imWechsel sichmit diesen beiden Themen befassen.

 

Veranstaltungsbeginn:

Nachder Seminareröffnung.

 

 

4107
Übung:Paulus Diaconus
 

(F.Hartmann mit A.Kaffarnik)

 

Ort und Zeit:Mittel- und Neulateinische Bibliothek,

Do10-12

 

Problemstellung:

 

Der Dichter, Grammatiker und Historiograph Paulus Diakonus(ca. 720-ca. 799) hat ein umfangreiches literarisches Werkhinterlassen, ausdem besonders seine im Mittelalter viel gelesene HistoriaLangobardorum

berühmtgeworden ist. Er stammte aus einer angesehenen langobardischen FamiliedesHerzogtums Friaul; nach Studien am langobardischen Königshofin Pavia zog ersich nach Benevent, möglicherweise ins Kloster Montecassino,zurück, ehe ernach der fränkischen Eroberung des Langobardenreiches an denHof Karls des Großengerufen wurde. Nach einigen Jahren kehrte er nach Benevent insSpannungsfeldzwischen Karl dem Großen und dem Herzog von Beneventzurück.

Die interdisziplinäre Übung widmet sich unterkulturhistorischenFragestellungen primär den in derGeschichts­wissenschaft weniger beachtetenEpitaphien und Gedichten von Paulus Diakonus, die u.a. das kulturelleLeben amHof Karls des Großen widerspiegeln, sowie inAuszügen der HistoriaLangobardorum, der Geschichtedes Langobardenreiches, dessen Eroberungdurch die Franken im Jahr 774 Paulus als Augenzeuge miterlebt hat. BeiderLektüre der HistoriaLangobardorum

gilt dasbesondere Augenmerk den aitiologischenGeschichten über den mythischen Ursprung der Langobarden.

 

Empfohlene Textausgabe:

 

Die Gedichte des Paulus Diaconus, hrsg. u. erkl. v. KarlNeff

,München 1908.

Paulus Diaconus, Historia Langobardorum, ed. LudwigCarl Bethmann/Georg Waitz

(MGH SSrer. Germ. [48]), Hannover 1878.

 

Einführende Literatur:

 

PaoloDiacono.Uno scrittore fra tradizione longobarda e rinnovamento carolingio,Convegnointernazionale di studi, a cura di PaoloChiesa

,Udine 2000.

 

Veranstaltungsbeginn: 20.10.2005

 

Artikelaktionen