Gernot Michael Müller hat als Nachfolger des unlängst verstorbenen Gräzisten Peter von Möllendorff die Schriftleitung der Zeitschrift "Antike und Abendland" übernommen. Er wird diese Tätigkeit zusammen mit dem Gießener Germanisten Joachim Jacob ausführen.
Die Zeitschrift Antike und Abendland wurde 1944/45 von dem Hamburger Gräzisten Bruno Snell gegründet. Sie versteht sich als Nachfolgerin der von Werner Jaeger 1925 gegründeten Zeitschrift Die Antike und führt deren fachübergreifendes Interesse an der Bedeutung der Antike für die europäische Kultur fort. Ihr besonderes Profil liegt in der Verbindung altertumswissenschaftlicher Forschung mit der Untersuchung des Nachlebens und der vielfältigen Transformationen der griechisch-römischen Antike in den europäischen Literaturen und Kulturen. Damit versteht sie sich als ein wichtiges Forum für den Dialog zwischen Klassischer Philologie und den neueren Literatur- und Kulturwissenschaften.
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